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Autor Thema: Anforderungen von E-S (Dr, Sp, Vs), Distanz,Isländer,Fahren  (Gelesen 8779 mal)
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« am: 19. Juli 2005, 21:33:27 »

Dressur

Die E-Dressur

Gangarten und Tempi
- Mittelschritt,
- Arbeitstrab,
- Arbeitsgalopp

Lektionen:
- Trab-Schritt
- Schritt-Trab
- Halt-Schritt
- Schritt-Halt
- Trab-Galopp
- Galopp-Trab
- Trab-Halt
- Halt-Trab
- Schritt-Galopp
- Aus dem Zirkel wechseln
- durch den Zirkel wechseln
- Zirkel
- ganze Bahn
- Schlanglinien (einfach + durch die Bahn)
- durch die ganze/halbe Bahn wechseln



Die A-Dressur

Gangarten und Tempi
- Mittelschritt
- Arbeitstrab
- Mitteltrab
- Arbeitsgalopp
- Mittelgalopp

Korrekte Hufschlagfiguren und genaue Übergänge
-   vorwiegend lösende Lektionen
-   Angaloppieren aus dem Trab
-   Schlangenlinien durch die ganze Bahn
-   Einfache Schlangenlinien an der langen Seite
-   Viereck verkleinern und vergrößern
-   Vorhandwendung

Lektionen die mehr Durchlässigkeit erfordern
-   Volten mit 10 Meter Durchmesser
-   Halten aus dem Trab (korrekte Grußaufstellung)
-   Rückwärtsrichten um eine Pferdelänge ( 3 - 4 Tritte)
-   Angaloppieren aus dem Schritt
-   Übergänge zum Schritt aus dem Galopp
-   Einfacher Galoppwechsel

Zur Überprüfung der reellen Grundausbildung von Reiter und Pferd
-   Zügel-aus-der-Hand-kauen-lassen = Losgelassenheit
-   Überstreichen = Gleichgewicht und Selbsthaltung



Die L-Dressur

L-Dressuren werden auf Trense oder auf Kandare geritten. In der L-Dressur wird ein beginnender Versammlungsgrad verlangt. Das durchlässige Pferd gestattet dem Reiter, die geforderten Übergänge und Lektionen mit kaum sichtbaren Hilfen zu reiten.

Gangarten und Tempi
-   Mittelschritt
-   Arbeitstrab
-   Mitteltrab
-   Versammelter Trab
-   Arbeitsgalopp
-   Mittelgalopp
-   Versammelter Galopp

Die Anforderungen und Lektionen sind:
-   korrekte Hufschlagfiguren
-   genaue Übergänge (Tempo und Gangartenwechsel)
-   Volten und Kehrtvolten mit 8 Meter Durchmesser
-   Rückwärtsrichten als versammelte Lektion um eine Pferdelänge oder bestimmte Anzahl von Tritten
-   Außengalopp
-   Einfacher Galoppwechsel
-   Kurzkehrtwendung
-   Hinterhandwendung

Der Schwierigkeitsgrad einer Dressurprüfung der Klasse L hängt von der Kombination der verschiedenen Gangarten, Tempi und Lektionen ab.



Die M-Dressur

M-Dressuren werden einzeln auf einem 20 x 40 Meter oder 20 x 60 Meter Viereck geritten.  Als Zäumung ist die Kandare vorgeschrieben. In der M-Dressur wird entsprechend der verschiedenen Übergänge zwischen den unterschiedlichen Tempi ein fortgeschrittener Versammlungsgrad bei Durchlässigkeit und gerade richten des Pferdes gefordert.

Gangarten und Tempi
-   Mittelschritt
-   Starker Schritt
-   Versammelter Schritt
-   Arbeitstrab
-   Mitteltrab
-   Versammelter Trab
-   Starker Trab
-   Arbeitsgalopp
-   Mittelgalopp
-   Versammelter Galopp
-   Starker Galopp

Die Anforderungen und Lektionen sind
-   Volten im Trab und Galopp, 8 Meter Durchmesser
-   Schulterherein
-   Travers, Renvers
-   Halbe Traversalen im trab und Galopp
-   Zick-Zack-Traversalen im Trab (M9)
-   Halbe Schrittpirouetten
-   Einzelne fliegende Wechsel

Der Schwierigkeitsgrad einer Dressurprüfung der Klasse M hängt von der Kombination der verschiedenen Gangarten, Lektionen und Tempi ab; im Aufgabenheft wird Aufgrund des Schwierigkeitsgrades in M* und M** unterschieden.



Die S-Dressur

Die Aufgaben der Klasse S werden größtenteils auf 20 x 60 Metern, die nationalen Aufgaben auf 20 x 40 geritten. Als Zäumung ist die Kandare vorgeschrieben. Das Pferd muss die Kriterien der Ausbildungsskala einschließlich der Versammlung sicher beherrschen. Die Klasse S unterteilt sich in verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Die nationalen Aufgaben haben Prix-St.Georges bis Intermédiaire-I-Niveau, die Aufgaben Intermédiaire-II- und Grand-Prix-Niveau. Die Gangarten und Tempi entsprechen denen der Klasse M (bis auf Arbeitstempi), hinzu kommen Piaffe und Passage

Anforderungen und Lektionen (bis Intermédiaire-I-Niveau)
-   Volten im trab und Galopp 6 Meter Durchmesser
-   Schulterherein
-   Halbe und ganze Galopp- Pirouetten
-   Fliegende Galoppwechsel zu 4,3 und 2 Sprüngen
-   Schaukel
-   Halbe, doppelte halbe und Zick-Zack-Traversalen im Trab
-   Halbe und doppelte halbe Traversalen im Galopp




Springen
--> aktualisiert nach LPO/WBO 2008


E-Springen

Höhe: 85 cm +/- 5cm
Weite: 85 cm –10cm/+20cm
Mindestanzahl der Sprünge in der Halle: 6
Mindestanzahl der Sprünge im Freien: 7
Kombinationshöchstzahl:
Zweifache: 0-1
Dreifache: KEINE


A*-Springen

Höhe: 95 cm +/- 5cm
Weite: 95 cm –10cm/+20cm
Mindestanzahl der Sprünge in der Halle: 6
Mindestanzahl der Sprünge im Freien: 7
Kombinationshöchstzahl:
Zweifache: 2
Dreifache: KEINE


A**-Springen

Höhe: 105 cm +/- 5cm
Weite: 105 cm –10cm/+20cm
Max. Wassergrabenweite: 2,50 Meter
Mindestanzahl der Sprünge in der Halle: 6
Mindestanzahl der Sprünge im Freien: 7
Kombinationshöchstzahl:
Zweifache: 2
Dreifache: KEINE


L-Springen

Höhe: 115 cm +/- 5cm
Weite: 115 cm –10cm/+20cm
Max. Wassergrabenweite: 3,00 Meter
Mindestanzahl der Sprünge in der Halle: 7
Mindestanzahl der Sprünge im Freien: 8
Kombinationshöchstzahl:
Zweifache: 2
Dreifache: 1


M*-Springen

Höhe: 125 cm +/- 5cm
Weite: 125 cm –10cm/+20cm
Max. Wassergrabenweite: 3,50
Mindestanzahl der Sprünge in der Halle: 8
Mindestanzahl der Sprünge im Freien: 9
Kombinationshöchstzahl:
Zweifache: 2
Dreifache: 1

M**-Springen

Höhe: 135 cm +/- 5 cm
Weite: 135 cm –10cm/+20cm
Max. Wassergrabenweite: 4,00
Mindestanzahl der Sprünge in der Halle: 9
Mindestanzahl der Sprünge im Freien: 10
Kombinationshöchstzahl:
Zweifache: frei
Dreifache: frei


S*-Springen

Höhe: 145 cm +/- 5 cm
Weite: 145 cm –10cm/+20cm
Max. Wassergrabenweite: 4,10
Anzahl der Sprünge in der Halle: 9
Anzahl der Sprünge im Freien: 10
Kombinationshöchstzahl:
Zweifache: frei
Dreifache: frei


S**-Springen

Höhe: 155 cm +/- 5 cm
Weite: 155 cm –10cm/+20cm
Max. Wassergrabenweite: 4,30
Anzahl der Sprünge in der Halle: 9
Anzahl der Sprünge im Freien: 10
Kombinationshöchstzahl:
Zweifache: frei
Dreifache: frei

S***-Springen
Höhe: 150 cm +/- 5 cm
Weite: 150 cm –10cm/+20 cm
Max. Wassergrabenweite: 4,50m
Anzahl der Sprünge in der Halle: 10
Anzahl der Sprünge im Freien: 11
Kombinationshöchstzahl:
Zweifache: frei
Dreifache: frei

S****-Springen
Höhe: 155 cm +/- 5cm
Weite: 155 cm –10cm/+20 cm
Max. Wassergrabenweite: 4,50m
Anzahl der Sprünge in der Halle: 10
Anzahl der Sprünge im Freien: 11
Kombinationshöchstzahl:
Zweifache: frei
Dreifache: frei


Kombinationen-Information:

Distanz von Sprung zu Sprung in Metern
KI. E-M*: 7,00-8,00 m oder 10,00-11,00 m
ab KI. M**: beliebig in PonyLP KI. E-M*: 7,00-7,50 m oder 9,80-10,30 m
Starten Pferde und Ponys in einer LP der KI. E - L, können die Distanzen in
Kombinationen für Ponys angepasst werden, und zwar minus 40 cm bei einer
Kombination mit einem Galoppsprung und minus 60 cm bei einer Kombination mit
zwei Galoppsprüngen. Ab KI. A* ist mindestens eine Kombination vorgeschrieben,
mit Ausnahme der Spezial-Spring- LP, in denen diese ausgeschlossen sind.

Abmessungen-Information:
Ausnahme bzgl. Weite: Doppelricks (max. zwei je Parcours).
Abweichungen von bis zu +/- 5 cm in der Höhe und -10 cm/+20 cm (ab Kl. S Weite
beliebig) in der Weite sind zulässig; Triplebarre max. + 50 cm Weite.
Je Parcours müssen 25 % der Sprünge, wenigstens ein Steilsprung und ein Oxer,
die erforderlichen Maße (Höhe/Weite) der entsprechenden Klasse aufweisen.

Wassergraben-Information:
Max. Wassergrabenweite --/ --/ 2,50/ 3,00/ 3,50/ 4,00/ 4,10/ 4,30/ 4,50/ 4,50
Mindestweite: Kl. A** bis S****: 2,50 m




Vielseitigkeit

Altersbegrenzungen
Pfeil Kat.C Vielseitigkeitswettbewerb Kl.E (VE) Pferde/M-und G Ponys 4jährig und älter
Pfeil Kat.B Vielseitigkeitsprüfungen KL.E/A (VE/A) bis Kl. L/M (VL/M) und große Vielseitigkeitsprüfungen Kl.A (GVA):
VE/A, VA,VA/L: 5jährige und ältere Pferde/M und G Ponys
GVA: 5 jährig "
VL: 5jährige und ältere Pferde/ G Ponys
VL/M: 6jährig und ältere Pferde/G Ponys
Pfeil Kat.A
GVL: 6jährige und ältere Pferde/G Ponys (mit best. Platzierungen)
VM, VM/S: "
GVM: "
VS: 7jährig und ältere Pferde (mit best. Platzierungen)
GVS: "
CCI: gemäß RG der FEI

Anforderungen

Dressur:
entsprechend der Klasse eine Dressurprüfung für Vielseitigkeitsprüfungen gemäß Aufgabenheft zur LPO

Gelände: Querfeldeinstrecke
VE, VE/A: 1.000 - 1.500m , 450m/Min. , max. 15 Sprünge, max. 90cm hoch, Weite* 1,00m/1,50m , Graben 2,00m , Tiefsprung 1,20m
VA,VA/L: 1.500-2.500m, 500m/Min. , max. 20 Sprünge, max. 1,00m hoch, Weite 1,20m/1,80m , Graben 2,50m , Tiefsprung 1,40m
GVA: 2.500 - 3.500m, 500m/Min. , max. 25 Sprüngem, max. 1,00m hoch, Weite 1,20/1,80m, Graben 2,50m, Tiefsprung 1,40m
VL, VL/M: 2.200m - 3.500m , 520m/Min., max. 25 Sprünge, max. 1,10m hoch, Weite 1,50/2,20m , Graben 3,00m , Tiefsprung 1,60m
GVL: 3.500-5.000m, 520m/Min. , max. 30 Sprünge, max. 1,10m hoch, Weite 1,50m72,20m, Graben 3,00m, Tiefsprung 1,60m
VM, VM/S: 3.000-4.000m, 550m/Min. , max. 30 Sprünge, max. 1,15m hoch, Weite 1,80/2,70m, Graben 3,50m , Tiefsprung 1,80m
GVM: 4.500-6.000m, 550m/Min., max.35 Sprünge,max.1,15m hoch, Weite 1,80/2,70m , Graben 3,50m, Tiefsprung 1,80m
VS: 3.500-4.500m, 570m/Min., max.35 Sprünge, max. 1,20m hoch, Weite 2,00m/3,00m, Graben 4,00m, Tiefsprung 2,00m
GVS: 5.500m-6.500m, 570m/Min, max. 40 Sprünge, max. 1,20m hoch, Weite 2,00m/3,00m, Graben 4,00m, Tiefsprung 2,00m

Springen

Klasse/Tempo/Sprünge/mind.Höhe/max.Höhe/mind.Weite/max.Weite
VE: 350/8-10/0,80/1,00/1,00/1,20
VE/A: 350/9-11/1,00/1,10/1,10/1,30
VA: 350/9-11/1,00/1,10/1,10/1,30
GVA: 350/12/0,95/1,05/1,10/1,30
VA/L: 350/10-12/1,05/1,15/1,20/1,40
VL: 350/10-12/1,05/1,15/1,20/1,40
GVL(CCI*): 350/15/1,00/1,10/1,20/1,40
VL/M: 375/12-14/1,10/1,20/1,30/1,60
VM: 375/12-14/1,10/1,20/1,30/1,60
GVM(CCI**): 375/15/1,05/1,15/1,30/1,60
VM/S: 375/13-15/1,15/1,25/1,40/1,80
VS: 375/13-15/1,15/1,25/1,40/1,80
GVS (CCI***): 375/15/1,10/1,20/1,40/1,80

Geländeritte

Altersbegrenzung:

Kat.C Kl.E 4jährige und ältere Pferde/Ponys
Kat.B Kl.A und L 5jährige und ältere Pferde/M und G Ponys
Kat.A Kl.M 6jährige und und ältere Pferde (mit best. Platzierungen)

Anforderungen

Streckenlänge/Tempo/Sprünge/max.Höhe/Weite*/Graben/Tiefsprung
Geländeritt Kl.E: 1.000-1.500/450/15/0,90/1,00;1,50/2,00/1,20
Stilgeländeritt Kl.E: 1.000-1.500/400/15/0,90/1,00;1,50/2,00/1,20
Geländeritt Kl.A: 1.500-2.500/500/20/1,00/1,20;1,80/2,50/1,40
Stilgeländeritt Kl.A: 1.500-2.500/400/20/1,00/1,20;1,80/2,50/1,40
Geländeritt Kl.L: 2.200-3.500/520/25/1,10/1,50;2,20/3,00/1,60
Stilgeländeritt Kl.L: 1.500-2.500/450/25/1,10/1,50;2,20/3,00/1,60
Geländeritt Kl.M: 3.000-4.000/520/30/1,15/1,80;2,70/3,50/1,80
Stilgeländeritt Kl.M: 2.000-3.000/500/30/1,15/1,80;2,70/3,50/1,80

* Weite im oberen Teil/im unteren Teil (an der Basis)


ein Entzifferungsbeispiel:

Geländeritt Kl.A: 1.500-2.500/500/20/1,00/1,20;1,80/2,50/1,40

heißt: Die Strecke ist zwischen 1.500 und 2.500 m lang, das verlangte Tempo beträgt 500m pro Minute, es werden maximal 20 Sprünge da stehen, die maximal 1,00 m hoch sind, dazu kommt dann noch eine Weite von 1,20m im oberen Teil und 1,80m im unteren Teil an der Basis. Gräben dürfen maximal 2,50m breit sein und Tiefsprünge höchstens 1,40m tief!



Distanz

EFR Einführungsritte bis 40 km (diese Distanz schafft jedes Pferd, das gut im Training steht!)
KDR Kurze Distanzritte bis 60 km
MDR mittlere Distanzritte bis 80 km
LDR Lange Distanzritte bis 169 km
MTR Mehrtagesritte über verschiedene Tage und unterschiedliche Streckenlängen
EFR: dürfen nur in begrenztem Tempo (T5 oder T6) ausgeschrieben werden. Gewertet wird nach Leistungsklassen, Pulswerten oder Kombinationen daraus.
KDR: werden tempobegrenzt und tempofrei (der Schnellste gewinnt) ausgeschrieben.
MDR, LDR: werden immer tempofrei (der Schnellste gewinnt) ausgeschrieben.
T5: 5 Minuten pro Kilometer
T6: 6 Minuten pro Kilometer

FÜR DIE DISTANZ BRAUCHEN NUR 4 BERICHTE/LEHRGANGSTAGE (AUS-)GESCHRIEBEN WERDEN

Ob ein Pferd oder Pony in Kurze Distanzen ausgebildet werden kann, kann jeder Pferdebesitzer selbst entscheiden, sofern es nicht bereits im Potenzial vermerkt ist.
« Letzte Änderung: 30. August 2013, 22:56:12 von Reena » Moderator informieren   Gespeichert
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« Antworten #1 am: 23. M?rz 2013, 16:54:00 »

Bevor überhaupt mit Gangprüfungen oder Töltprüfungen angefangen werden kann, muss das Pferd logischerweise erst einmal eingetöltet werden. Die restlichen Prüfungen bauen der Reihenfolge nach darauf auf, wobei hohe Zahlen meist leichtere Prüfungen sind. Nach den Eintölten kann sofort parallel mit dem Viergang begonnen werden. Auch der Fünfgänger fängt zunächst mit der leichten Viergangprüfung an, bevor er eingepasst ist. Da Fünfgänger eine andere Gangverteilung haben (flacheren Galopp, meist weniger Bewegung, dafür aber einfacher zu reitenden Tölt) werden diese gegen Viergänger nicht so erfolgreich sein.


Tölt
Bei den Töltprüfungen gibt es 2 verschiedene Richtungen: Zügelüberstreichen und Tempo
Zügelüberstreichen bedeutet, dass man ein Pferd besitzt, welches sehr viel Takt im Tölt hat und ohne Zügelführung den Tölt in Takt, Anlehnung und Tempo hält (die Zügel werden in eine Hand genommen, sodass das Pferd ohne Anlehnung den Tölt weiter hält). In diese Richtung haben meistens die Fünfgänger ihren Schwerpunkt, da sie durch den Rennpass die laterale mitbringen, die vielen Viergängern für einen leichten Tölt fehlt.
Tölt auf Tempo bedeutet, dass diese Pferde wesentlich besser Tempo im Tölt entwickeln können. Ein paar Spezialisten sind dabei schneller als im Galopp. In den Prüfungen wird eine gute Kontrolle im Tölt gefordert, da auch Tempounterschiede gezeigt werden muss. Hier findet man meistens die Viergänger, da bei vielen Fünfgängern das Problem besteht, dass diese das starke Tempo Tölt mit dem Rennpass verwechseln, bzw. gar nicht dieses Tempo entwickeln können. In Island hat diese Prüfung (genauer die T1) einen höheren Stellenwert als das Zügelüberstreichen - so ist es nicht verwunderlich, dass dort einige gute Fünfgänger im Töltpreis vorgestellt werden.

eingeritten
-> Eintölten/T8 (6 Berichte, 4 Berichte bei Fünfgängern)
-> T7 (2 Berichte)

Weg: Zügelüberstreichen
T7
-> T6 (3 Berichte)
-> T4 (3 Berichte)
-> T2 (1. Platz in T4 oder 3 2./3. Plätze & 2 Bericht)

Weg: Tempo
T7
-> T5 (3 Berichte)
-> T3 (3 Berichte, 2 Berichte bei V3 Ausbildung, 1 Berichte bei V2 Ausbildung)
-> T1 (1. Platz in T3 oder 3 2./3. Plätze & 2 Bericht)


Viergänger - Viergangprüfungprüfungen
eingetöltet
-> V5 (3 Berichte, 2 Berichte bei E-Dressur Ausbildung)
-> V3 (3 Berichte, 2 Bericht bei T3 Ausbildung)
-> V2 (2 Berichte, 1 Berichte bei T3 Ausbildung)
-> V1 (1. Platz in V2 oder 3 2./3. Plätze & 2 Berichte)


Passprüfungen & -rennen
Bevor mit dem Rennpass angefangen wird, sollte man das Pferd in den anderen Gangarten gefestigt, sowie psychisch sehr stabil sein.
Normalerweise trainiert man den Pass auch nicht am Stück, wie z.B. den Tölt oder die Dressur, sondern testet diesen immer mal wieder an und fordert dabei immer ein bisschen mehr, damit die Gangart sich nach und nach bessert/festigt. Daher macht es Sinn, das Passtraining mit anderen Trainings (Tölt oder Gang) zu kombinieren.
Da der Pass nur in maximalen Tempo geritten wird (es gibt also kein Arbeits- oder Mitteltempo), sollte das Pferd gut kontrollierbar und durchlässig sein - sowie psychisch sehr stabil.
Es heißt, ein Pferd braucht ca 3 Jahre, bis es einen guten Rennpass entwickelt hat.

Passprüfung:
T7 + (V5 oder E-Dressur) + min. 6 Jahre
-> Einpassen/PP2 (4 Berichte)
-> PP1 (2 Berichte, min. 7 Jahre)
Speedpass:
PP2 + min 8 Jahre
-> P2 (2 Berichte)
Passrennen:
PP2 + min 8 Jahre
-> P3 (2 Berichte, 1 Berichte bei PP1+P2 Ausbildung)
-> P1 (3 Berichte, 2 Berichte bei PP1+P2 Ausbildung)


Fünfgänger - Fünfgangprüfungen
V5 + PP2
-> F2 (3 Berichte bei PP2 Ausbildung, 2 Berichte bei PP1 Ausbildung)
-> F1 (1. Platz F2 oder 3 2./3. Plätze & 2 Berichte)


Gehorsam
Gehorsam ist die Dressur der Islandpferde. Diese Prüfungen kann man unabhängig von den Tölt- und Gangprüfungen ausbilden. Natürlich empfiehlt sich zur Verbesserung der Gänge auch viel dressurmäßig zu arbeiten und so Lektionen wie Schenkelweichen zu trainieren, um die Grundlagen zu haben.

eingeritten
-> Gehorsam C (2 Berichte, 0 Berichte bei E-Dressur Ausbildung)
-> Gehorsam B (4 Berichte, 2 Berichte bei A-Dressur Ausbildung)
-> Gehorsam A (4 Berichte, 2 Berichte bei L-Dressur Ausbildung)



-----------------


Ort
Die meisten Prüfungen (Tölt und Gang) werden auf der Ovalbahn (meisten 250m) veranstaltet.
Die Ausnahmen bilden die Passprüfungen, Passrennen und die Dressurprüfungen. Passprüfungen und -rennen werden auf der Passbahn veranstaltet - einer geraden, ebenen Strecke über min 200m (je nach Prüfung sollte diese länger sein). Dressurprüfungen werden auf einem Dressurviereck (20x40m) veranstaltet.

Ablauf
Tölt- & Gangprüfungen:
Bei der Anmeldung sucht man sich eine Hand aus auf welcher gestartet wird. Je nach Prüfung wird die Hand zwischendurch gewechselt (Tölt) oder alle Aufgabenteile werden auf der selben Hand ausgeführt (Gangprüfungen).
Haben genug Starter genannt gibt es sogenannte Vorentscheidungen (VE) und Endausscheidungen (EA). Handelt es sich um eine LK1-Prüfung (ich nenne sie jetzt einfach mal so) stellt jeder Starter sein Pferd einzeln auf der Ovalbahn vor. Dabei zeigt er jeden Aufgabenteil genau 1 Runde (Schritt nur ½ Runde), Start Mitte der kurzen Seite. nicht LK1-Prüfungen werden in einer Gruppe von 3-5 Reitern vorgestellt.
Die EA bestreiten die besten Reiter der VE der selben Prüfung (ähnlich wie ein Stechen beim Springen). Meistens gibt es ein A und ein B Finale. Die Plätze 1-5 qualifizieren sich direkt für das A-Finale, die Plätze 6-10 für das B-Finale. In diesen Finales fängt jeder Reiter wieder von 0 an und die Endnote entscheidet über die entgültige Platzierung. Der Sieger des B-Finales (also der 6. Platz) qulifiziert sich für das A-Finale und darf dort nochmal antreten um seine Platzierung weiter zu verbessern.

Passprüfungen & -rennen:
Die Passprüfung wird einzeln geritten. Es gibt 2 Durchläufe, die zusammengerechnet das Endergebnis liefern.
Speedpass wird ebenfalls einzeln geritten, hier zählt die beste Zeit von 2 Durchgängen.
Beim Passrenen treten 2-4 Paare gegeneinander an (je nach Breite der Bahn). Es gibt 2-4 Durchläufe (meistens 2, bei Großveranstaltungen auch schonmal 4), dabei wird aus einer Startbox gestartet. Es zählt die beste Zeit.

Dressurprüfungen:
Wie bei den Dressurprüfungen der 'Großpferde'.


LK1-Prüfungen:
Für diese Prüfungen muss man sich normalerweise mittels einer entsprechenden Wertnote qualifizieren.
Zu den Prüfungen gehören: T1, T2, V1, F1
Neben den obenen genannten Prüfungen finden bei Großturnieren (Weltmeisterschaft) noch folgende Prüfungen statt: PP1, P1 und P2


Prüfungen
Töltprüfungen

T8
Anforderungen:
- beliebiges Tempo Tölt
- Handwechsel
- beliebiges Tempo Tölt

T7
Anforderungen:
- langsames Tempo Tölt
- Handwechsel
- beliebiges Tempo Tölt

T6
Anforderungen:
- langsames Tempo bis Mitteltempo Tölt
- Handwechsel
- langsames Tempo bis Mitteltempo Tölt, dabei die Zügel an den langen Seiten in eine Handnehmen und mit dieser deutlich vorgehen (überstreichen)

T5
Anforderungen:
- langsames Tempo Tölt
- Handwechsel
- Tempounterschiede (an den kurzen Seiten langsames Tempo und an der langen Seiten das Tempo deutlich verstärken)

T4
Anforderungen:
- beliebiges Tempo Tölt
- ruhiges langsames Tempo Tölt
- Handwechsel
- Arbeits bis Mitteltempo Tölt, dabei die Zügel in eine Hand nehmen und den Kontakt mit dem Pferdemaul deutlich sichtbar aufgeben (überstreichen)
Besonderheit:
- Der letzte Aufgabenteil (Zügelüberstreichen) wird doppelt gewertet.

T3
Anforderungen:
- langsames Tempo Tölt
- Handwechsel
- Tempounterschiede (an den kurzen Seiten langsames Tempo und an der langen Seiten das Tempo deutlich verstärken)
- starkes Tempo Tölt

T2
Anforderungen:
- beliebiges Tempo Tölt
- ruhiges langsames Tempo Tölt
- Handwechsel
- Arbeits bis Mitteltempo Tölt, dabei die Zügel überstreichen (auf der ganzen Bahn)
Besonderheit:
- Der letzte Aufgabenteil (Zügelüberstreichen) wird doppelt gewertet.

T1 (Töltpreis)
Anforderungen:
- langsames Tempo Tölt
- Handwechsel
- Tempounterschiede (an den kurzen Seiten langsames Tempo und an der langen Seiten das Tempo deutlich verstärken)
- starkes Tempo Tölt


Viergangprüfungen

V5
Anforderungen:
- langsames Tempo bis Mitteltempo Tölt
- langsames Tempo bis Mitteltempo Trab
- Mittelschritt
- langsames Tempo bis Mitteltempo Galopp

V4 (Stilviergang)
Anforderungen:
- Mittelschritt
- beliebiges Tempo Tölt
- Übergänge Schritt-Tölt & Tölt-Schritt, Übergänge werden einzeln geritten nach Ansage
- Handwechsel
- langsames Tempo bis Mitteltempo Trab
- langsames Tempo bis Mitteltempo Galopp, Angaloppieren und Durchparieren zum Schritt nach Ansage
Besonderheit:
- nicht das Pferd steht im Vordergrund, sondern der Reiter (bzw. Sitz und Einwirkung von diesem) und die Harmonie zwischen Reiter und Pferd

V3
Anforderungen:
- langsames Tempo Tölt
- langsames Tempo bis Mitteltempo Trab
- Mittelschritt
- langsames Tempo bis Mitteltempo Galopp
- mittlerer bis schneller Tölt

V2
Anforderungen:
- langsames Tempo Tölt
- langsames Tempo bis Mitteltempo Trab
- Mittelschritt
- langsames Tempo bis Mitteltempo Galopp
- starkes Tempo Tölt

V1 (Viergangpreis)
Anforderungen:
- langsames Tempo Tölt
- langsames Tempo bis Mitteltempo Trab
- Mittelschritt
- langsames Tempo bis Mitteltempo Galopp
- starkes Tempo Tölt
Besonderheit:
- Die Reihenfolge der Aufgabenteile darf selbst gewählt werden.


Fünfgangprüfungen

F2
Anforderungen:
- langsames Tempo bis Mitteltempo Tölt
- langsames Tempo bis Mitteltempo Trab
- Mittelschritt
- langsames Tempo bis Mitteltempo Galopp
- Rennpass (3 lange Seiten, werden nacheinander gelegt)
Besonderheit:
- Tölt und Rennpass wird doppelt gewertet.

F1 (Fünfgangpreis)
Anforderungen:
- langsames Tempo bis Mitteltempo Tölt
- langsames Tempo bis Mitteltempo Trab
- Mittelschritt
- langsames Tempo bis Mitteltempo Galopp
- Rennpass (wird nur an der langen Seite gezeigt)
Besonderheit:
- Die Reihenfolge der Aufgabenteile darf selbst gewählt werden.
- Tölt und Rennpass wird doppelt gewertet.


Passprüfungen & -rennen:

PP2 - Passprüfung
Es gibt mehrere Markierungen, zwischen diesen das Pferd gelegt werden, im Pass befinden und wieder aus dem Pass zurückgenommen werden muss.
Markierungen + Bedeutung:
- 0m : anreiten im Schritt, Trab oder Tölt
- 0-25m : angalopperen des Pferdes
- 25-50m : legen des Pferdes in den Rennpass
- 50m : Zeitnahme beginnt
- 50-150m : Rennpass
- 150m : Ende der Zeitnahme
- 150-200m : Zurücknehmen des Pferdes zum Tölt, Trab oder Schritt (nur der Schritt bringt Höchstnoten)
Bewertung:
- es werden 5 Noten verteilt: Legen in den Pass, 1. Passnote (50-100m), 2. Passnote (100-150m), Zurücknehmen aus dem Pass, die 100m im Pass werden ebenfalls in eine Note umgerechnet
- wird nicht richtig gelegt oder zurückgenommen oder springt das Pferd aus dem Pass gibt es entsprechend schlechtere Noten, bis zur 0 Wertung (springt das Pferd aus dem Pass, gibt für die Zeit eine Nullwertung und zieht meist auch eine Nullwertung in dem Raum, wo es rausgesprungen ist)
- es finden 3 Läufe statt, die Endnote ist der Durchschnitt der 3 gezeigten Läufe

PP1 - Passprüfung
Makierungen und Ablauf siehe PP2
Bewertung:
- Notengebenung wie in PP2
- Es finden 2 Durchläufe statt
- Zeigen 3 Richter eine Nullwertung, wird das Pferd disqualifiziert.
(z.B. das Pferd wird korrekt gelegt, springt aber zw. 50-100m aus dem Pass und findet nicht wieder in diesen zurück)

P2 - Speedpass
100m fliegender Pass
Makierungen:
- 0-50m : das Pferd wird in den Pass gelegt (ohne Vorgaben)
- 50-150m : Rennpass, Start und Ende der Zeitnahme
Wertung:
- befindet sich das Pferd bei der 50m-Makierung nicht im Pass oder springt aus diesem vor der 150m-Marke, gibt es keine Zeit
- 2 Durchläufe, es wird einzeln gestartet
- die schnellste Zeit zählt

P3 - Passrennen 150m
Makierungen:
- 0m : Startbox
- 0-50m : das Pferd wird in den Pass gelegt (ohne Vorgaben, manche Pferde starten direkt im Pass aus der Startbox)
- 50-150m : Rennpass, Start und Ende der Zeitnahme
Gruppenbildung:
- es starten meistens 2, bei breiter Bahn manchmal auch mehr zusammen
- 1. Lauf: per Los
- 2. Lauf: die Zeitnächsten starten jeweils zusammen (bei 2er Gruppen also schnellster mit zweitschnellsten, 3.schnellster mit 4.schnellsten, ...), die langsamste Gruppe beginnt
- weitere Läufe analog zum 2. Lauf, dabei zählt die schnellste Zeit
Wertung:
- befindet sich das Pferd bei der 50m-Makierung nicht im Pass oder springt aus diesem vor der 150m-Marke, gibt es keine Zeit
- 2 oder mehr Läufe (Großereignisse: meist 4 Läufe)
- die schnellste Zeit zählt

P1 - Passrennen 250m
siehe P3, nur ist das Ende bei 250m (also 100m mehr Pass)


Dressurprüfungen (Gehorsam)

Gehorsam C (D4)
Anforderungen:
- Gangarten: Schritt, Trab oder Tölt, Galopp
- Tempi: Mittelschritt, sonst Arbeitstempo
- Übergänge: einfaches Schalten
- einfache Hufschlagfiguren (Zirkel, Schlangenlinie)
- Galopp nur ganze Bahn

Gehosam B (D3)
Anforderungen:
- Gangarten: Schritt, Trab oder Tölt, Galopp
- Tempi: Mittelschritt, sonst Arbeitstempo
- Übergänge: einfaches Schalten, Halt-Trab, Trab-Halt
- Hufschlagfiguren (Acht/Volten 10m)
- Vorhandwendung
- Schenkelweichen (nicht Travers) im Schritt
- Galopp ganze Bahn + Galopp Zirkel

Gehorsam A (D2)
Anforderungen:
- Gangarten: Schritt, Trab oder Tölt, Galopp
- Tempi: Mittelschritt, sonst Arbeits- und Mitteltempo (bzw. Tritte verlängern)
- Übergänge: einfaches Schalten, Halt-Trab, Trab-Halt, Schritt-Galopp
- Hufschlagfiguren (Volte 10m, Durch den Zirkel wechseln)
- Kurzkehrt, Hinterhandwendung
- Schulterherein im Schritt
- Schenkelweichen (Zickzack) im Schritt
- Rückwärtsrichten
- Galopp ganze Bahn + Zirkel
- einfacher Galoppwechsel
« Letzte Änderung: 16. November 2013, 17:04:33 von Nyx » Moderator informieren   Gespeichert
Sabi
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ma petite


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« Antworten #2 am: 12. August 2013, 21:52:55 »

Einspänner: 6 Berichte, in denen das Pferd an das Geschirr und Ziehen gewöhnt wird. Soll das Pferd bei Gelände- oder Hindernisprüfungen laufen, sollte es auch daran herangeführt werden.

Zweispänner: 2 Berichte pro Pferd, am besten eignet sich das Training mit einem bereits zum Zweispänner ausgebildeten Pferd. Sind beide Pferde noch nicht zweispännig gefahren, reichen auch für beide Pferde 2 längere Berichte, die ca. 2 gute XP wert sein sollten.

Jedes Pferd/Pony kann prinzipiell 2 Spännig gefahren werden, muss aber vorher einspännig (6 Berichte) eingefahren worden sein und kann dann auch mit einem anderen Pferd gemeinsam ausgebildet werden (2 Berichte, dann müssen die Berichte entsprechend 2 XP´s Wert sein), aber auch kann ein bereits Zweispännig gefahrenes Pferd einem anderen unerfahrenen Pferd zur Seite gestellt werden.
Ob ein gut gerittenes Pferd/Pony im Fahren ausgebildet werden kann, kann individuell vom Besitzer entschieden werden, sofern es nicht bereits im Potenzial vermerkt ist.

Auf Turnieren dürfen die Pferde dann entsprechend ind Geländefahren, Hindernisfahren und Kegelfahren (und eventuell weiteres) starten und brauchen keine Extra-Ausbildung dafür (vergleichbar mit den S- Pferden, die auch in den Sterneklassen starten dürfen)
« Letzte Änderung: 30. August 2013, 22:56:21 von Reena » Moderator informieren   Gespeichert

Como explicarle al corazón que hoy te vas,
como decirle que sin ti puede seguir,
como finjir para que no se de ni cuenta:
que desde hoy ya no estaras junto a mi...!?
Y ahora se va y se va y se va
Nyx
Tausender
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Beiträge: 1.024



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« Antworten #3 am: 07. November 2013, 11:13:37 »

versch. Lektionen


Ohne Einschränkung für jeden Erlernbar:
Zirkuslektionen: 4 Berichte
dazu gehören: Liegen, Knien, Sitzen, Kompliment, ...
Spanischer Schritt: 2 Berichte
Spanischer Trab: 1 Bericht (Voraussetzung: Spanischer Schritt gelernt)


Nach Anfrage erlernbar:
Außer es ist bereits im Potential vermerkt, z.B. als 'Hohe Schule'
Lektionen der Dressur: je Lektion 2 Berichte
z.B. Piaffe, Passage, ...

Lektionen der Hohen Schule:
Die Lektionen bauen aufeinander auf und sollten daher in folgender Reihenfolge gelernt werden:
Levade oder Pesade (2 Berichte)
-> Levade oder Pesade (1 Bericht)
Dies sind beides Erhebungen, jenachdem mit welcher man anfangen will muss man für diese 2 Berichte schreiben, für die folgende dann nur einen.
z.B. Das Pferd lernt zuerst über 2 Berichte die Levade, danach mit einem Bericht die Pesade)

Pesade -> Courbette (1 Bericht)
Levade -> Croupade/Ballotade (1 Bericht)
Croupade/Ballotade -> Kapriole (1 Bericht)


Erklärung zu den Lektionen der Hohen Schule:
Levade und Pesade: Die Levade ist eine Erhebung (Steigen) bei dem der Winkel des Pferdekörpers zum Boden weniger als 45° (je nach Quelle: weniger als 33°) beträgt. Alles was mehr als 45°/33° beträgt wird als Pesade bezeichnet.
Beide Ergebungen werden (in den Reitschulen) aus der Piaffe erarbeitet.
Courbette: Bei der Courbette ist das Pferd in der Pesade und 'hüpft' mit den Hinterbeinen vorwärts. Es gibt auch die 'gelaufene Courbette', bei dieser läuft das Pferd auf den Hinterbeinen vorwärts.
Croupade und Ballotade: Diese 2 Lektionen sind die Vorstufe der Kapriole. Sie beschreiben beide Sprünge (ähnlich der Kapriole) nur ohne die ausschlagenden Hinterbeine.
Die Croupade gilt als 1. Vorstufe zur Kapriole. Das Pferd ist dabei mit allen 4 Beinen in der Luft, die Hinterbeine sind angewinkelt und die Hinterhufe zeigen in Richtung Boden.
Die Ballotade ist die 2. Vorstufe zur Kapriole.  Hierbei verharrt das Pferd einen Moment in der Luft, die Hinterbeine sind dabei ebenfalls angewinkelt, aber die Hufe zeigen nach Hinten - das Pferd ist also kurz vor dem Schlagen.
Kapriole: Bei der Kapriole springt das Pferd mit allen 4 Hufen vom Boden ab, befindet sich waagrecht in der Luft und schlägt mit den Hinterbeinen aus. Danach landet es mit allen 4 Beinen gleichzeitig auf den Boden.




Folgende Reitkünste können in 'Ausbildung (Potential)' eingetragen werden, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind:

Doma Classica:
Die Doma Classica ist die Dressur-Ausbildung in höhster Vollendung und gilt in den Spanischen Reitschulen als Vorbereitung für die Hohe Schule.
Jedes Pferd (sowohl Iberer als auch Warmblüter) kann diesen Ausbildungsstand tragen, wenn es die Voraussetzungen erfüllt.

Voraussetzung:
entweder: S-Dressur + Spanischer Schritt + Spanischer Trab
oder: M-Dressur + Lektionen der S-Dressur (Piaffe + Passage) + Spanischer Schritt + Spanischer Trab
Dies wären also bei einem S-Dressur ausgebildeten Pferde 3 Berichte.
Bei einem M-Dressur ausgebildeten Pferd 7 Berichte.



Alta Escuela:
Auch Hohe Schule.
Diese Reitkunst beinhaltet alle Elemente der Doma Classica und der Schule über der Erde.

Voraussetzungen:
Doma Classica + Levade + Peasade + Courbette + Kapriole
Ist das Pferd in der Doma Classica ausgebildet sind insgesamt 6 Berichte nötig (siehe Lektionen der Hohen Schule).
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